Herr A. bleibt zuhause

Roboter in der Wirtschaft: Millionen Jobs fallen weg
http://www.faz.net

Angeblich massive Jobverluste durch Digitalisierung und Automatisierung
https://www.heise.de

TECHNOLOGIEWANDEL: Maschinen könnten 18 Millionen Arbeitnehmer verdrängen
https://www.welt.de

Fast täglich kommen diese und andere Prognosen aus der Wirtschaft, die den digitalen Wandel und die Fortschritte der Robotik im Alltag als Schreckensszenario darstellen. Gleichzeitig muss diese Theorie als Argument für anstehende Veränderungen, u.a. dem bedingungslosen Grundeinkommen, herhalten.

Dieser Text soll aber nicht den Sinn oder Unsinn des BGE hinterfragen. Dazu gibt es bestimmt viele andere Gründe, die wir im gesellschaftlichen Wandel suchen und finden werden. Vielmehr wird außer acht gelassen (oder es fehlt einfach die Vorstellungskraft), dass die Automation und die Entwicklung neuer Technologien auch diesmal große Chancen auf allen Bildungsebenen bietet.

Herr A. war in seinem Leben schon zweimal von digitalen Wandel betroffen. Als studierter Jurist war er 15 Jahre in einer Kanzlei für Familienrecht tätig. Sein Alltag bestand in der Regel aus der Sichtung von Vermögenswerten, der Berechnung von Unterhaltsansprüchen und dem Diktieren von Schriftsätzen.

Seit die Kanzlei 2018 den Testbetrieb von IBM Watson gestartet hat, wurden die Standardfälle, die seit jeher nach dem gleichen Schema ab liefen, in kürzester Zeit abgewickelt. Selbst Ausnahmen konnte das System gut bearbeiten und machte die Arbeit effizienter und schneller. Nach kurzer Zeit konnte die Kanzlei die besten Kollegen für die wirklich komplexen Fälle abziehen oder fit machen für andere Fachgebiete, die mehr Beratungsleistung und Kreativität am Klienten erfordern.

Herrn A. lag das Kreative nicht so. Er konnte zwar sehr gut mit Menschen, vielmehr allerdings noch mit Zahlen und Bilanzen, anstatt Lücken im Gesetz zu finden und Präzedenzfälle zu recherchieren. Leider konnte Watson das besser…

Nach dem Ausstieg aus der Kanzlei genoss Herr A. die erste Zeit, da die Abfindung nicht schlecht war und er grundsätzlich Lust auf eine berufliche Veränderung hatte. Er besuchte diverse Fortbildungsmaßnahmen und fuhr nebenbei für das Taxiunternehmen eines alten Freundes. Den Schein hatte er noch aus seiner Studienzeit und er mochte fürs erste die Abwechslung.

Eigentlich hatte er nicht vor ewig weiter zu fahren, aber nach und nach, kamen ein paar Jahre zusammen. Das Geschäft lief gut, er hatte viele Stammgäste und die neue Technik wie „MyTaxi“ schien im Vergleich zu der Zeit, als er noch als Student gefahren ist, wesentlich flexibler und komfortabler zu sein. Ein paar alte Hasen hatten zwar immer was zu meckern, aber die meisten mochten das neue System. Hinzu kam, dass die neuen Modelle im Grunde von selber fuhren. Der Fahrer konnte zwar eingreifen, aber das war nur noch selten nötig. Es ging vor allem um die Versicherung und das gute Gefühl des Fahrgastes. Aber die wurden auch immer jünger und fragten oft was er eigentlich noch hinterm Lenkrad zu suchen hätte.

Im Frühjahr 2022 wurde das erste autonom fahrende Taxi in Betrieb genommen – im Herbst war schon ein drittel des Fuhrparks ersetzt. Ein paar Fahrer konnten sich mit Stammgästen gut über Wasser halten, aber man spürte schon deutlich, dass es Jahr für Jahr schwieriger wurde einen passablen Umsatz einzufahren.

Eines Tages stand er am Straßenrand und las auf dem Handy Nachrichten. Eine Pre-Roll Werbung im eingebetteten News-Clip suchte nach Controllern für verantwortungsvolle Transport- und Logistikprojekte. Versprochen wurden individuelle Aufgaben an lokalen und internationalen Orten. Angeboten wurden zudem 0ptionale Sprachkurse und technische Weiterbildung.

Das Interessante war, dass es so schien als ob jede Art von Vorkenntnis zum Einstieg geeignet war. Ein Bewerbungsformular bot je nach Ausgangsqualifikation unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten an. Führerscheine, Ortskenntnisse, Sprachen, Schul- und Hochschulabschlüsse, Ausbildungen und selbst eine abgebrochene Lehre wurde im Profil berücksichtigt und akzeptiert.

Wie Herr A. im ersten Gespräch heraus fand, ging es im wesentlichen um die Steuerung von Robotern und Maschinen – sog. „Receiver“ – für jeder erdenkliche Art von Arbeiten. Viele Prozesse sind auch in Zukunft zu individuell und nicht kurzfristig automatisierbar, als dass man diese einer KI überlassen möchte. Gleichzeitig hat man erkannt, dass es nicht sinnvoll ist zwei mal täglich im Stau zu stehen, um dann einen Job zu machen, der den Arbeiter körperlich überfordert und krank macht.

Die Controller bekommen eine AR Brille die sie von zu Hause aus mit der Arbeitsstelle verbindet. Der Job kann überall auf der Welt sein und von der häuslichen Krankenpflege mit engem Kontakt zum Menschen, in der Natur bei der Waldarbeit, im Zoo Tiger füttern, kochen und spülen im Pariser Hotel, Päckchen mit Drohnen ausliefern bis hin einfach nur in der KITA etwas vorlesen, gehen.

Die Möglichkeiten orientieren sich an den Interessen und Qualifikationen des Controllers. Möchte er zum Beispiel gerne eine technische Zusatzqualifikation erwerben, bekommt er bei der Installation von Wasseranschlüssen die entsprechenden Handlungsanweisungen und DIN Normen eingeblendet. Die Tätigkeit wird dann aufgezeichnet und nach 1.000 Stunden wird ihm die zertifizierte Fähigkeit bestätigt. Natürlich können auch Laien nur nach der digitalen Anweisung den Vorgang durchführen. Dies wird ebenfalls auf Video festgehalten und später ggf. bei Schadensersatzansprüchen von der Versicherung in der Vergütung der Versicherungssumme berücksichtigt.

Die wenigsten Jobs werden alleine durchgeführt. Oft hat man mit anderen Controllern zu tun und arbeitet „Hand in Hand“. Gute Teams werden immer gesucht und oft wieder gebucht. An Orten wie Ölplattformen, auf Forschungsstationen, in Krisengebieten und in der Raumfahrt, kommen nur die besten Controller-Teams in Frage.

Herr A. hat im ersten Jahr – zum Üben – viele Jobs bei den „gefahren und gesteuert“ wurde angenommen. Der erste Arbeitstag war auf dem Flughafen von Chicago. Er steuerte Gepäckwagen auf dem Rollfeld. Mit seiner AR Brille konnte er genau sehen ob alle Gepäckstücke verladen waren und sich jederzeit umschauen, um zu sehen, ob ein Koffer droht herunter zu fallen. Falls dies passieren sollte, kommt entweder ein anderer Kollege zu Hilfe oder er selbst wechselt schnell in einen „Walker“ der den Koffer holt und wieder auflegt. In den kommenden Wochen kannte er alle großen Flughäfen der US Ost- und Westküste und ein paar europäische Drehkreuze. Es ging nicht nur um Gepäck, sondern auch alle internen Logistikbereiche der Flughäfen. Das war ein Weile spannend, aber er wollte sich dann doch auch noch anderweitig umschauen.

Ähnliche Aufgaben warteten in großen Krankenhäusern und Pflegeheimen. Hier war der Unterschied, dass man oft auf die gleichen Personen traf und man sich auch schnell an den Kontakt gewöhnte. Da die meisten „Receiver“ über einen externen Monitor verfügten, konnten diese auch sehen, wer gerade hinter dem Steuer saß. Auch kurze Unterhaltungen waren möglich und machten die Arbeit sehr angenehm.

Mit der Zeit bekam Herr A. das Angebot Jobs für sogenannte „Assisted Work Areas“ zu übernehmen. In AWA’s wird sehr eng mit dem Personal vor Ort kooperiert. Speziell in Krankenhäusern heißt das z.B. dass körperlich anspruchsvolle Arbeiten, wie das Umlagern des Patienten durch den Controller durchgeführt wird, während die Pfleger im Abstand von weniger als 50 cm den Intensivpatienten versorgen. Die enge Zusammenarbeit erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Erfahrung und wird nur Controllern angeboten, die über entsprechende Vorkenntnisse verfügen und das Vertrauen des Personals vor Ort genießen.

Herr A. mag die Abwechslung und die Möglichkeit seine Erfahrung aus Arbeitsprozessen aus der ganzen Welt einzubringen. Auch wenn er seine Jobs meist an vertrauten Orten annimmt, schaut er sich immer wieder inhaltlich gleiche Einsatzgebiete an anderen Orten an.

An manchen Tagen nutzt er auch die „Random“ Funktion. Diese schlägt ihm nach dem Zufallsprinzip Jobs vor, die innerhalb seines Profils verfügbar sind und von Freunden als positive Experience markiert wurden. Besonders zeitlich begrenzte Jobs auf Events bieten dabei abwechslungsreiche und unvergessliche Erfahrungen.

Am Ende des Tages legt Herr A. sein AR Headset ab. Er denkt darüber nach wie oft der technische Fortschritt bereits interessante Berufe und kunstvolles Handwerk zunichte gemacht hat. Viele seiner neuen „Jobs“ werden mit Sicherheit auch bald durch Algorithmen gesteuert werden – andere werden neu entstehen. In jedem Fall ist der sogenannte „Arbeitsmarkt“ ein globaler geworden. Tarife werden jetzt vom jeweiligen Land des Einsatzortes bestimmt und die Länder stehen im Wettbewerb um Controller auf der ganzen Welt. Das hat zur Folge, dass es nicht mehr unbedingt sinnvoll ist, für bessere Arbeit seine Heimat zu verlassen.

Zudem werden tagtäglich Ressourcen in Form von Zeit, Energie und Umwelt gespart. Vieles ist jetzt anders, manches besser und ein paar Dinge sicher auch schlechter als früher. Aber nicht alles.

 

VR Systeme. Reichweiten und Verbreitung

Alle reden von VR. Das ist gut. Aber man verliert auch leicht den Überblick wenn man die unterschiedlichen, aktuell verfügbaren Systeme über einen Kamm schert. Und auch wenn die Experience in PC basierten Systemen wie z.B. der HTC Vive aktuell eine der besten Erfahrungen überhaupt bietet, liegen besonders im mobile VR große Potenziale in Hinsicht auf Massentauglichkeit.

Hier muss man natürlich ganz klar den Anwendungsfall sehen. Bei reinem Video-Content ist es fast egal ob eine Gear VR oder die Rift zum Einsatz kommt.

Aber was sagen die offiziellen Zahlen?

Google Cardboard
ca. 16 Millionen (Stand: Juli 2016)

Gear VR
500.000 verkaufte Brillen in Europa
davon 200.000 allein in Deutschland (Stand: September 2016)
Das Unternehmensziel liegt bei 2.3 Millionen Einheiten weltweit in 2016

Daydream
will mit prognostizierten 450.000 Einheiten in diesem Jahr auf die Samsung GearVR aufschliessen.

Oculus Rift
ca. 100.000 verkauften Einheiten.

HTC Vive
Über 140.000 seit Verkaufsstart im März.

Playstation VR
< 1 Million. Sony hat nach eigenen Angaben die Million noch nicht geknackt, allerdings wurde die Produktion hochgefahren und man geht von 2.4 Millionen bis zum Ende des Jahres aus.

Microsoft hat vor wenigen Tagen eine eigene VR Brille mit InsideOut Sensoren angekündigt, welche mit Computerhardware unter 500$ funktionieren soll.

Unabhängig von den Hardwareherstellern will Facebook und Youtube zudem als 360 Abspielkanal 1,6 Milliarden Menschen erreichen.

Was kann man ausgehend von diesen Zahlen erwarten?
Die Verkaufszahlen von Sony beeindrucken, wenn man bedenkt in welch kurzer Zeit an Oculus und HTC vorbeigezogen wurde. Im Hinblick auf 40 Millionen bereits verkaufte PS4 Konsolen ist da auch noch viel Luft nach oben.

Mobile VR versucht an allen Stellen technische Unzulänglichkeiten mit cleveren Sensoren und Algorithmen sich vom Kabel und Performanceproblemen zu befreien um mit PC Experiences schrittzuhalten. Die Chancen stehen mit foveated Rendering und InsideOut Sensoren nicht ganz schlecht. Die Reichweite und der schnellere Wechsel der Gerätegenerationen ist dabei ein großer Vorteil.

Ein einziger Hersteller fehlt in dieser Aufstellung. Apple.
Neue iPhones verkauften sich in der Vergangenheit teilweise über 10 Millionen mal – am ersten Wochenende!

Im Schnitt verkauft sich das iPhone dabei 40 Millionen mal pro Quartal. 2017 feiert Apple sein 10jähriges iPhone Jubeljahr. Die neue zentrale wird eingeweiht und das iPhone 8 wird vorgestellt. Was das bei einen Markteintritt für den Bereich VR im nächsten Jahr bedeuten würde, kann man sehr unterhaltsam bei Robert Scobles Post auf medium.com nachlesen.

https://medium.com/@scobleizer/apples-2017-vr-announcements-part-i-18b77ffd112#.pjovbk732

The good, the bad and the boring

Immer wenn ich die Gelegenheit habe, Menschen zum ersten Mal eine neue VR Experience zu zeigen, stelle ich typische Reaktionen und Verhaltensweisen fest. Ich beziehe mich jetzt mal auf Vorführungen der HTC Vive, da diese aktuell die meisten Sinne gleichzeitig anspricht und somit für neue Nutzer die immersivste Erfahrung beim Erstkontakt darstellt.

Es werden in Kombination ganz oder teilweise diese Sinneswahrnehmungen vermittelt:

  • Sichtfeld und Kopfbewegung in drei Achsen
  • Spatial sound
  • Handbewegungen im Raum
  • Tastsinn durch Vibration
  • Gehen, drehen, sich auf Bodenniveau bücken oder bis ca. 250 cm strecken

Dabei empfehle ich meist nur einen der beiden Ohrstöpsel zu nutzen, um noch ein Minimum an externen Informationen mitzubekommen.

Abgesehen davon, dass der „Wow“ Effekt noch nie ausgeblieben ist, zeigt sich doch sehr deutlich, ob und mit wie viel Neugier und Freude manche Nutzer an das VR Erlebnis herangehen.

image

Die John Anderton’s

Einige lassen sich sofort auf das Erlebnis ein und legen los und saugen das Environment geradezu ein. Es wird sich umgeschaut, angefasst, heruntergebeugt und wild gestikuliert. Dabei wird die Chaperone Zone noch gerade so als rote Linie akzeptiert. Diese Nutzer sehen all ihre Phantasien und Erwartungen seit Minority Report bestätigt, legen einfach los und haben viel Spaß daran.

image

Rehe im Scheinwerferlicht

Die andere Gruppe ist nicht minder beeindruckt, steht aber steif wie ein Brett, die Arme gesenkt und den Blick nach vorn gerichtet in Erwartung, dass gleich irgendetwas auf sie zufliegt. Man muss oft erst drauf hinweisen, dass man ggf. mal den Kopf drehen oder gar den ganzen Körper in eine andere Ecke bewegen könnte. Die Hände werden komplett vergessen. Zu Beginn reicht man die Controller, dh. man weiss, dass man etwas in den Händen hält, aber nachdem die Arme einmal nach unten aus dem Sichtfeld gebracht wurden, sind diese erstmal vergessen.

image

Ich frage mich ob es eine typische Reaktion jahrelanger Konditionierung durch Bildschirmmedien darstellt und viele Nutzer von einer frontalen Bespielung ausgehen, bei der, der Screen evtl. etwas breiter ist als normal, aber immer noch als Screen angesehen wird.

Für mich als Konzepter, Art Director und Developer (One man Army – krass, oder?) machen diese HandsOn Erfahrungen einen wichtigen Teil meiner Arbeit aus. Anders als nur aus Metadaten und Clickstats, das Userverhalten herauszulesen, ist die direkte Erfahrung durch Beobachtung eine unschätzbare Quelle an Informationen zu einer Zeit in der man noch genug „Probanden“ ohne Vorkenntnisse finden kann.

image

Was funktioniert gut und was nicht? Wo liegen die Fehler im Detail und wie lassen sich durch eine minimale Verbesserung große Verbesserungen erreichen?

Wenn man sich mit Auftraggebern über die Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten unterhält, kommt unweigerlich die Frage auf, ob, wie und womit man in VR einsteigen kann oder sollte.

Die Antwort ist „jetzt“.

Wie in den 90ern gilt es jetzt die ersten Erfahrungen (manche nennen sie Fehler) zu machen. Damals war auch nicht alles schön im Netz. Auf Websites deutscher DAX Unternehmen rotierten Planeten und blinkten bunte Techno-Fonts. Heute erinnert man sich nur noch, wer von diesen Firmen schon früh aktiv war und mitgespielt hat. Welchen Stellenwert VR haben wird , wird die Zeit zeigen. Meine Einschätzung dazu ist, dass die Experience einfach zu gut ist, um sie als bloßen Hype abzutun. We will see.

image

Wer heute mit einer VR Anwendung nach außen geht, profitiert vom unbiased Feedback und dem eigenen Stolpern und Hinfallen um im Anschluss sicher und ohne Stützräder Fahrradfahren zu können.

Fehler werden teurer, wenn man sie zu spät macht.

Agenturen werden in zwei Jahren schon ganz andere Preise aufrufen und nur bei wirklich neuen – auf für sie selbst spannenden Cases – mit in die Budgetverantwortung gehen.

image

Endkunden akzeptieren dann auch schon weniger Ecken und Kanten, da auch sie schon wesentlich mehr Berührungspunkte hatten und auf eigene Erfahrungen zurückgreifen können.

Zuletzt ist die Angst vor den Kosten in sofern nur dann begründet, wenn man keinen vertrauenswürdigen Partner findet. Dieser muss ein eigenes Interessse mitbringen, dass der Kunde sein internes Knowhow mit aufbauen kann.

Wer das Ganze als „closed box“ verkauft und sich als Herrscher über das neue Medium exponiert, wird als Beratungs-, und Kreativ-Dienstleister langfristig scheitern.

Nur gemeinsam wird es funktionieren. Brands brauchen überzeugende Stories und Storyworlds für ihre Kunden – Dienstleister die Zeit, das Vertrauen und Budgets um die Cases verantwortungsvoll zu entwickeln.

stark

„That’s how Dad did it, that’s how America does it… and it’s worked out pretty well so far.“

Tony Stark, Iron Man

Thought of the day

1990 hatte mein Kumpel Tommi als erster in meinem Bekanntenkreis ein Mobiltelefon. Ein fetter C-Netz Klotz der Deutschen Telekom, mit einer Gummiantenne wie ein Schlagstock, die mit zwei Gelenken um das Gerät herumgeführt wurde. Er stand damit in Köln auf der Breitestraße in einem Schuhgeschäft und telefonierte. Ich stand etwas abseits und konnte die Reaktionen der Leute beobachten. Da war alles dabei, von neugierig bis verwundert – in der Regel jedoch peinlich berührt oder Fremdscham. Ich muss oft daran denken, wenn ich heute höre wie lächerlich VR Brillen und ihre Benutzer aussehen.